Corona, meine Kinder und ich - Eltern sein in Zeiten von Corona Neu im Programm!

Referent/in Nicole Milkau-Schaudt

Die Corona Pandemie hat unser Leben völlig unerwartet auf den Kopf gestellt und allen eine nicht geplante Auszeit von der Normalität verordnet, die bis heute anhält.
Besonders für Familien war die Zeit des Lock-down mit großen Herausforderungen verbunden. Eltern mussten sich mit einer gänzlich veränderten Situation durch die Pandemie auseinandersetzen:

Das gesellschaftliche Leben stand still, soziale Kontakte wurden eingeschränkt, bisher funktionierende Hilfen und Unterstützungsangebote brachen weg. Der Familienalltag musste neu organisiert und ausgearbeitet werden und zusätzlich wurde aus dem eigenen „Zuhause“ völlig überraschend Spielplatz, Bildungseinrichtung, Freizeitzentrum, Unterhaltungszentrale, Streitschlichtungsbüro und Arbeitsplatz in einem.

Ein baldiges Ende der Pandemie ist nicht in Sicht. Von daher ist es ein guter Zeitpunkt inne zu halten und den Blick zu schärfen:
Wie hat diese Krise unsere Familie bisher beeinflusst? Was hat uns gefordert? Woran sind wir gewachsen? Und was braucht es, damit wir weiterhin die Situation gut meistern können, um ein erfülltes Familienleben zu führen?
Diese und andere Fragen werden uns an diesem Abend begleiten, damit wir gestärkt zurück in unseren Alltag gehen können.

Konflikte fair lösen - stressfreier erziehen Neu im Programm!

Referent/in Rita Stehle
  • Alter 1 - 10
  • Bereich Erziehung, Ressourcen
  • Alter 1, 10
  • Buchungsnummer 55

Konflikte in der Familie machen Eltern oft ratlos. Sie wollen zwar das Beste für ihre Kinder, aber trotz aller guten Absichten kommt es im täglichen Miteinander immer wieder zu Spannungen und Auseinandersetzungen, weil Eltern und Kinder nicht das gleiche wollen. Häufig enden solche Situationen mit Gebrüll, Tränen und Frust.
In Konflikten fühlen wir uns schnell herausgefordert oder ohnmächtig. So führen Konflikte immer wieder zu einem "Kräfte messen": Wer ist stärker, wer setzt sich durch? Und egal wer gewinnt, die Eltern-Kind-Beziehung leidet unter diesen Machtkämpfen.

  • Alter 6 - 18 Jahre
  • Bereich Medien, Erziehung
  • Alter 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18
  • Buchungsnummer 09

Bildschirmmedien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Medienfachleute empfehlen, so früh wie möglich den Umgang mit Medien zu ermöglichen. Neuere Forschungsberichte dagegen belegen eindeutig Entwicklungsstörungen bei intensiver
Nutzung von Smartphone, Tablet und Co.

Hirnforscher, wie Prof. Dr. Dr. M. Spitzer, Prof. DR. Gerald Hüther, der Kinder-und Jugendpsychiater Dr. M. Winterhoff, die amerikanische Psychologieprofessorin Jean Twenge u.a. sehen eine große Gefahr in diesen Medien, wenn sie nicht nur als Werkzeug, sondern zur Zeitgestaltung herangezogen werden. Wesentliche Entwicklungsschritte werden nicht angeregt und die damit einhergehenden neuronalen Vernetzungen im Gehirn werden nicht genügend gebahnt.
Darüber hinaus werden die negativen Auswirkungen von intensivem Bildschirmkonsum auf motorische Fertigkeiten, körperliche, seelische und geistige Gesundheit immer deutlicher. Ganzheitliches Wachstum erfordert, gute Alternativen zu digitalen Medien
anzubieten (Väter sind hier besonders wichtig!).

  • Alter 0 - 18 Jahre
  • Bereich Entwicklung, Kleinkind, Ressourcen, weiterführende Schule/ Jugendliche, Grundschulalter
  • Alter 0, 18
  • Buchungsnummer 33

Wir leben in einer Zeit, in der es so sicher ist, wie in keiner Generation zuvor. Dennoch haben Eltern mehr Angst um ihre Kinder und ihr Impuls sie zu beschützen wird immer größer.

Täglich erreichen uns erschreckende Nachrichten über Handy, Zeitung, Radio und Fernsehen, die uns die Welt immer gefährlicher erscheinen lassen.
Aber wie gehe ich damit um, wenn mich meine Ängste nicht mehr zur Ruhe kommen lassen, wenn ich ständig oder immer wieder das Gefühl habe, dass mein Kind in Gefahr ist?
Schränke ich mein Kind mit meiner Angst zu sehr ein oder sehe ich eine Gefahr nicht, weil ich nicht auf meine Angst höre? Wie unterscheide ich das eine vom anderen?

  • Alter 1 bis 18 Jahre
  • Bereich Erziehung, Entwicklung, Kleinkind, Ressourcen, weiterführende Schule/ Jugendliche, Grundschulalter
  • Alter 1, 18
  • Buchungsnummer 34

Die Sprache ist das wichtigste Interaktionsmittel für uns Menschen, um in Beziehung zu treten, sich kennenlernen und zu verstehen. Was aber, wenn Worte Distanz schaffen, anstatt zu verbinden?

Wenn sich alle nach dem Versuch einen Konflikt zu lösen, unverstanden fühlen und der Abstand größer wird? Wenn man danach ein trotziges Kind vor sich hat oder einen Teenager, der sich zurückzieht und gleichzeitig selbst das Gefühl hat, auf seine Bedürfnisse verzichten zu müssen?

Interkulturelle Kommunikation

Referent/in Fani Ilieva
  • Alter 0 - 18 Jahre
  • Bereich Sprache, Erziehung, Kleinkind, weiterführende Schule/ Jugendliche, Grundschulalter
  • Alter 0, 18
  • Buchungsnummer 50

Im Vortrag wird darauf eingegangen, welche Faktoren wichtig für die Kommunikation von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen sind:
- Verbale und nonverbale Kommunikation, ihre Bedeutung im jeweiligen kulturellen
Kontext.
- Individualistische vs. kollektivistische Kulturen prägen unterschiedlich in Bezug auf
Werte, Normen und gesellschaftliche Erwartungen.
- Menschliche Vorstellungen und Ziele, was im Leben erstrebenswert ist, können sich
unterscheiden.
- Was verbindet uns: Wunsch nach Frieden, Familie, Akzeptanz, Anerkennung.

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